Das Außengehege

Das Außengehege

 

Das Außengehege wurde von meinem Mann geplant und gebaut, das um das Meerschweinchenhaus herumgeht. Fast 8qm Fläche steht der Rasselbande zur Verfügung. In dem Gehege befinden sich mehrere Schlafhäuser, Futter,-und Trinkplätze für das leibliche Wohl. Zur Unterhaltung und das keine Langeweile aufkommt, bieten Steine, Hürden, Äste Abwechslung. Natürlich ist das Gehege vor Feinden geschützt. Nach kurzer Zeit hatten wir uns auch entschieden, die Oberflächen mit Wellplastik aufzurüsten. So sind sie vor Regen, Schnee und sogar vor starker Sonneneinstrahlung geschützt. Je nachdem wie viele Kastraten auf der Ranch sind, werden diese abwechselt in die Außengehege gesetzt und so ist keiner bevorzugt. Und welcher Meerschweinchenmann würde es nicht toll finden, wenn man plötzlich so viele Mädchen für sich alleine hat?!

Wir haben die Möglichkeit unsere Meerschweinchen das ganze Jahr über Draußen zu halten, sozusagen in Kaltstallhaltung.

Unsere Tiere leben in größeren Gruppen zusammen und dürfen sich in den großen Gehegen frei bewegen.

Durch die Gruppenhaltung sind die Tiere sehr ausgeglichen und gut sozialisiert. Auch Notschweinchen, die zu uns kommen, werden in die bestehenden Gruppen vergesellschaften und sozialisiert.

Einzelhaltung ist nicht artgerecht und strafbar. In den Anden, wo die Vorfahren der Meerschweinchen leben, leben sie bis zu 20, 30 Tieren in einer Gruppe. Es ist also eine Quälerei ein Meerschweinchen alleine zu halten. Genauso wie Kaninchen. Viele halten noch ein Kaninchen mit einem Meerschweinchen zusammen, ein absolutes NO GO!

Wir haben 3 Lohkaninchen bei uns aufgenommen und Ja, sie leben bei uns in einer Meerschweinchengruppe. Wie geht das?

 

Meerschweinchen und Kaninchen führen sozusagen ihr eigenes Leben. Sie haben genug Platz sich auch aus dem Weg zu gehen und da beide Tierarten in Rudeln gehalten werden, ist das auch vollkommen in Ordnung. Die Kaninchen nehmen sogar Rücksicht auf die Schweinchen, wenn sie ihre dollen 5 Minuten haben und wie bekloppt Haken schlagen.

 

Sie haben genug Schlafplatzmöglichkeiten sich entweder zusammen oder getrennt schlafen zu legen. Und die Futterstellen sind groß genug, das jeder seine Ration abgekommt.

 

Mittlerweile bin ich auch der Meinung, das Kaninchen in keinen Haushalt gehören. Sie sind soviel anspruchsvoller. Sie brauchen sehr viel Platz, sie wollen Buddeln und Haken schlagen. Ich finde es eine Quälerei einen Hasen in einen 120 cm Käfig zu sperren ohne Auslauf. Man muß den Tieren und ihrer Natur auch gerecht werden.

Meerschweinchenranch Wiesbaden - wilder Sauhaufen - Nadine Vervoort